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Glückliche Unzufriedenheit

 

4 Minuten Lesezeit

Glückliche Unzufriedenheit... widerspricht sich das nicht?

Den heutigen Blog-Artikel möchten wir einer fundamentalen Lebenseinstellung widmen, auf die wir zum 1. Mal durch den amerikanischen Unternehmer & Coach Ed Mylett aufmerksam geworden sind.

Dieser unterscheidet streng zwischen den beiden Gefühlszuständen Glück und Zufriedenheit. Während Glück und eine positive Einstellung für ihn das höchste Gut sind, sollte man der Zufriedenheit (die schleichend in Bequemlichkeit mündet) aus dem Weg gehen.

Wie du durch diese praxisnahe Philosophie zu noch mehr Erfüllung in deinem Leben gelangen kannst, das erfährst du in den folgenden Zeilen.

Die Grundidee

Dieses Konzept entspringt dem Gedanken, dass man zwar stets mit dem, was man hat, glücklich sein sollte - Das ist die wichtigste Prämisse von allen. Zur gleichen Zeit aber strebt man mit dieser Philosopie nach mehr für sich, nach mehr für die eigene Familie und für alle, die uns etwas bedeuten.

 

2 Denkmuster mit üblen Folgen

Du siehst bereits, wie praktikabel eine solche Einstellung dem Leben gegenüber ist. Sie ermöglicht es, hohe Level an Performance aufrechtzuerhalten, während du dich dabei gleichzeitig glücklich & belebt fühlst.

Die größte Wirkung entfacht die Philosophie der Glücklichen Unzufriedenheit aber, wenn man sich dabei erwischen sollte, in eine der 2 folgenden gedanklichen Fallen zu tappen:

 

Irrtum #1: "Ich werde glücklich sein, wenn..."

Wir sind davon überzeugt, dass es ein fundamentales Puzzlestück eines erfüllten Lebens ist, eine Vision, ein anziehendes Bild der Zukunft für sich und seine Familie zu malen.

 

Seien es die exotischen Urlaube, die man mit den Liebsten erleben möchte

...der wundervolle Partner / die Partnerin, die in der Zukunft auf uns wartet

...das Traumhaus, von dem man sich jedes Detail bereits plastisch vorstellen kann

...die Gründung einer glücklichen, liebevollen Familie.

 

Naturgemäß wird es immer ein gewisses Missverhältnis zwischen dieser anziehenden Vision und dem Ist-Zustand geben. Was nun jedoch nicht passieren darf, ist Folgendes: Weil man sich das Zukunftsbild um ein Vielfaches schöner ausmalt, zieht man den Schluss, dass man zukünftig auch um ein Vielfaches glücklicher sein wird.

Die Katastrophe geschieht dann, wenn man sich selbst nun einredet: "Ich werde glücklich sein, wenn...

...ich die exotischen Urlaube erlebe.

...meinen Partner gefunden habe.

...ich in meinem Traumhaus wohne.

...ich eine glückliche Familie gegründet habe.

 

Wenn wir mit unserer momentanen Lebenslage nicht glücklich sind, wie sollen wir es dann jemals in der Zukunft sein?

 

Das Fazit: Glücklichkeit ist ein Gefühlszustand, der uns stets begleiten sollte.

Er sollte nicht erst am Zielpunkt unserer Zukunft auf uns warten, denn so ist die Wahrscheinlichkeit hoch...

...dass wir ihm niemals begegnen werden.

 

Irrtum #2: Glücklich = Unproduktiv?

Immer wieder werden wir uns in einer Lebenssituation wiederfinden, in der wir außergewöhnlich viel leisten. Dieser Fortschritt füllt uns mit einem Gefühl von Errungenschaft, und wir wünschen uns, dass das auch so bleibt.

Wenn wir nicht aufpassen, tappen wir nun unbewusst in die 2. gedankliche Falle. Wenn das passiert, klingt unser innerer Dialog in etwa so: "Könnte es nicht passieren, dass dieser Ehrgeiz, dieser Antrieb verschwindet, wenn ich jetzt schon glücklich bin? Könnte es mich nicht verlangsamen, wenn ich mich jetzt schon gänzlich glücklich fühle?"

Die Wahrheit ist: Nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein.

Nicht nur ist das ein fehlerhaftes Denkmuster - tatsächlich ist sogar das Gegenteil der Fall: Nur wenn wir mit dem Projekt, dem Beruf, der Unternehmung glücklich sind, während wir uns mittendrin befinden, nur dann hat unsere Ambition langfristig eine Zukunft.

Abgesehen davon ist sich die Forschung einig, dass wir dann optimale Level an Performance erreichen, wenn wer mit Freude an einer Sache arbeiten.

 

Falls wir uns zu lange unserer Glücklichkeit berauben, um "produktiver" zu sein, tritt aller Voraussicht nach eines von 2 Szenarien ein:

1. Wir laufen Gefahr, ein Burn Out zu erleiden

oder

2. wir lassen das Projekt früher oder später bleiben. Nachvollziehbar, oder? Warum auch sollten wir etliche Jahre unseres Lebens einer Angelegenheit widmen, die uns nicht erfüllt?

 

Glücklichkeit für die Zukunft zu reservieren - das funktioniert nicht.

 

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